Online-Marketing

Online sticht Offline bei Corona: Besonders das B2B setzt in Krisenzeiten verstärkt auf Online-Vermarktung seiner Produkte und Dienstleistungen. Unternehmen wenden sich vom Offline-Markt ab und dem Online-Geschäft zu. Marketingbudgets, die in gewohnten Zeiten Veranstaltungen zugewiesen wurden, werden nach den staatlichen Restriktionen auf Online-Marketing übertragen.

B2B setzt in Krisenzeiten verstärkt auf Online-Vermarktung.
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B2B setzt in Krisenzeiten verstärkt auf Online-Vermarktung.

B2B wendet sich nach dem Ausbruch des Corona-Virus dem digitalen Marketing zu.

Marketingbudgets, die in gewohnten Zeiten Veranstaltungen zugewiesen wurden, werden nach dem Ausbruch des Corona-Virus nun auf das Digital-Marketing übertragen.

Gestern noch haben zahlreiche Unternehmen den grössten Teil ihres Budgets für Messen bereitgestellt. Heute, in derzeitiger Corona-Pandemie hat sich jedoch viel verändert. Es wird vorausgesagt, dass Ausgangssperren oder Versammlungsbeschränkungen dafür sorgen, dass B2B nun verstärkt seine Investitionen in die Web-Vermarktung überführt.

Veröffentlichte Zahlen vom Data Intelligence Unternehmen PredictHQ zeigen auf, dass allein schon die Bedenken hinsichtlich des Corona-Virus zu einem 500 % igen Anstieg der Stornierungen und Verschiebungen wichtiger Ereignisse führten.

Aufgrund staatlich verordneter Krisenmassnahmen haben viele Marketer ungewollt zusätzliche Zeit. Insbesondere diejenigen, die in die Isolation nach Hause müssen, oder diejenigen, die nun im Home-Office anderen Bedingungen ausgesetzt sind. Diese Zeit sollten sie nutze, um ihre Online-Marketingstrategie zu überprüfen und Marketingbotschaften neu zu definieren.

Kürzlich traf ich einen Kunden, der große Enttäuschung über die kurzfristige Absage seiner Amerikareise nach dem Ausbruch des Corona-Virus (COVID-19) zum Ausdruck brachte. Eine dortige Veranstaltung wäre das wichtigste Branchenereignis 2020 gewesen. An diesem wollte er und sein Unternehmen teilnehmen. Monate der Vorbereitung und Zehntausende von Euro gingen nun verloren, als die Corona-Virus-Panik zur Entscheidung über die Stornierung führte. Der frustrierte Manager sagte, dass ein weiteres großes Event, bei dem gewöhnlich entscheidende Neukontakte geknüpft wurden, vorerst ebenfalls verschoben worden sei. Sein Vertriebs-Team sei darüber bereits informiert.

B2B setzt in Krisenzeiten verstärkt auf Online-Vermarktung

Dies ist nicht 2008.

Manch einer kann sich vielleicht noch gut daran erinnern, was während der Finanzkrise von 2008 passiert ist. Die meisten Business-to-Business-Unternehmen (B2B) haben damals beschlossen, auf Nummer sicher zu gehen und kürzten ihre Marketingbudgets.

Es ist daher erfreulich zu sehen, dass Unternehmen aus 2008 gelernt haben. In der jüngsten Corona-Krise greifen zukunftsgerichtete Strategien. Einst für die Teilnahme an Ausstellungen bereitgestellte Mittel werden verlagert, um nun die Investitionen der Web-Vermarktung zu verdoppeln.

Mehr als 225 Veranstaltungen mit hohem Einfluss wurden abgesagt. Die Anzahl der zukünftig abgesagten Veranstaltungen wird voraussichtlich deutlich höher sein. Hinzu kommt, dass immer mehr Unternehmen ihre Geschäfts-Meetings minimieren. Was unvermeidlich dazu führt, dass Manager ihre einst offline ausgerichtet Kommunikations-Strategie in eine digitale Online-Strategie abändern. Dies für ihre wichtigsten Quelle: die Lead-Generierung.

Grosse Unternehmen, wie bspw. der Internationale Währungsfond, haben bereits angekündigt, alle persönlichen Treffen abzusagen. Und es wird erwartet, dass mittlere und kleinere Unternehmen sowie die des privaten Sektors folgen.

Change zur Online-Vermarktung, Budgets flexible einsetzen.

Laut einer Untersuchung des Center for Exhibition Industry Research aus dem Jahr 2018, haben B2B-Unternehmen fast 40 % ihres Marketing-Budgets für Ausstellungen, Messen oder Veranstaltungen bereitgestellt. Das ist fast fünfmal mehr als die 8%, die für Online-Marketing ausgegeben wurden.

Selbst wenn nur ein kleiner Teil des Budgets der Veranstaltungen für diesen Online-Change verwendet wird, würde dies zu einem massiven Wachstum des Web-Marketings führen.

In Corona-Zeiten hat Online-Marketing den Nutzen, dass keine persönliche Interaktion erforderlich ist. Zudem sollte man einen Hauptvorteil des digitalen Marketings nicht unterschätzen: es ist sehr gut messbar.

Marketer können sich leicht einen Überblick ihres ROI) verschaffen. Zudem leicht analysieren, welche Aktivitäten mit welchem Aufwand die höchste Anzahl sogenannter Qualified Leads generiert hat.

B2B setzt in Krisenzeiten auf Online-Vermarktung

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sabrina@nicklas+nicklas

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